"Mein Werk ist ein Plädoyer gegen die Fragmentierung:   Eine Suche nach der tiefen Kohärenz unseres Seins."

 

 

Thomas Goldgrund / Maler und Bildhauer /                                                                                                               Artist Statement 

 

"Mein Werk ist ein Plädoyer gegen die Fragmentierung unserer Welt. In der Verbindung von metaphysischer Tiefe, moderner Quantenphilosophie und der zeitlosen Kraft des Mythos suche ich nach der Einheit hinter der sichtbaren Materie.

 

 

In meiner figurativen Malerei lösen sich die Grenzen zwischen Individuum und Raum auf: Figuren verschränken sich ineinander, finden sich in Prozessen der Auflösung wieder und machen die unsichtbaren Wechselwirkungen unseres Daseins spürbar. Es ist die Suche nach einer Kohärenz, die das Licht jenseits des Schattens findet und den Betrachter einlädt, die Erkenntnis des Weltinnenraums unmittelbar zu erfahren."

 

Die Synergie der Zyklen: Vom Archetyp zur Quanten-Verschränkung

Obwohl sich meine Arbeit in thematisch fokussierten Serien entfaltet, entspringen sie einem gemeinsamen Kern: der Suche nach dem unteilbaren Kontinuum. Venus-Transfer und Welt-Innenräume sind zwei komplementäre Perspektiven auf dieselbe universelle Wahrheit.

 

 

- Venus- Transfer - Das Zeitlose im Wandel:               In dieser Serie nutze ich den Mythos als vertikale Achse. Die Venus steht hier nicht für eine vergangene Epoche, sondern für das zeitlose, archetypische Prinzip des Werdens und Vergehens. Sie ist die verbindende Kraft, die den Transfer von antiker Weisheit in die moderne Bildsprache ermöglicht. 

                                                                                                             - Welt-Innenräume - Die Struktur der Einheit:         Wo der Venus-Transfer den Mythos als Resonanzraum nutzt, dringen die Welt-Innenräume in die Struktur der Materie selbst vor. Inspiriert von der Quantenphysik, untersuche ich hier die horizontale Vernetzung - die Verschränkung der Figuren und die Auflösung in der Fläche. Hier wird das Licht jenseits des Schattens gesucht, um die Illusion der Trennung intellektuell und visuell aufzuheben. 

                                                                                   

Die Verbindung:                                                                         In beiden Zyklen ist die figurative Malerei das Werkzeug, um das Unsichtbare erfahrbar zu machen. Während der Venus-Transfer die metaphysische Tiefe durch das Symbol des Mythos erschließt, eröffnen die Welt-Innenräume die Erkenntnis des Welt-Innenraums durch die Dekonstruktion der physischen Form. Zusammen bilden sie ein Gesamtwerk, das die Welt nicht als Summe von Fragmenten, sondern als ein tief kohärentes Geflecht begreift.           

 

 

 

 

 

I"Nur wenn wir den Dingen Sinn und Bedeutung geben, erlangen wir Erkenntnis darüber und Kunst ist für mich der Schlüssel den Weg der Erkenntnis zu betreten."

 

                                 

Thomas Goldgrund

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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